Kelvin Sholar: Italian
Originario di Detroit, il pianista, compositore e arrangiatore afroamericano, nonostante la giovane età, si è inserito come leader e come modello nel panorama jazzistico internazionale. Le sue composizioni sono suonate in tutto il mondo e i suoi gruppi da leader (tra cui Sholar System Group e Kelvin Sholar Trio-KAP) hanno ottenuto ottimi consensi. Pur essendo di formazione classica, Sholar è un pianista lirico ed appassionato aperto all'avanguardia, capace di esplorare in modo originale tutta la musica di oggi, dalle moderne tecnologie (suona tastiere elettroniche) al ragtime. Si è esibito anche in numerosi show televisivi in tutta Europa, in America latina e negli Stati Uniti. Kelvin Sholar ha anche scritto un libro di teoria e pratica musicale, "Sholar System".
On "Discovered" project with Dani Siciliano:
"...Alla ricerca di un pianista a cui affidare gli arrangiamenti dei pezzi e l’accompagnamento nelle performance live ha finito per incrociare uno dei più richiesti e stimati pianisti contemporanei, l’americano Kelvin Sholar, uno dei pochi in grado di muoversi con disinvoltura tra Jazz, Musica Classica, Blues ed Elettronica. Il suoi incredibile talento (solo per citare i progetti di collaborazione più recenti) è già stato al servizio di Carl Craig e Lcd Soundsystem, Corey Harris, Francesco Tristano, Matthew Herbert, Q Tip e Moritz Von Oswald."
Kelvin Sholar: Deutsch (German)
Verve Club/Coccon 10july
"Am 07. Juli wird erstmalig der Verve Club im Cocoon Club (Lounge) gastieren. Und für ihr erstes Gastspiel in Frankfurt wurde mit der Kelvin Sholar Group ein ganz besonderer Liveact ausgewählt. Angeführt von dem ausgezeichneten Pianisten / Producer Kelvin Scholar, präsentiert diese Gruppe eine visionäre Fusion von Jazz und elektronischer Musik. Kelvin Sholar ist ein Musik-Künstler im wahrsten Sinne und wurde kürzlich erst vom Artforum International’s Best 2009 zu einem der besten Künstler der Welt (!) ausgezeichnet (zusammen mit Künstlern wie Leonard Cohen, Thom York und Kanye West). Scholar ist in erster Linie bekannt für seine enorme Kapazität hoch inspirierende Musik zu produzieren und zu komponieren. Auch in verschiedenen Settings (von Solo bis hin zu großen Ensembles) und auch Genres (Jazz, Klassik, Blues, Afro-Carribean und Elektronischer Musik). Kelvin ist in
verschiedenen internationalen TV Shows aufgetreten, wurde u.a. interviewed und gefilmt von der US Ikone Spike Lee. Er hat in über 50 Sessions mit den größten Artists zusammengearbeitet und-/oder aufgenommen und ist auch mit selbigen aufgetreten. Vom New York City Ballet bis Carl Craig.
Begleitet wird Sholar von dem Bassisten Jonathan Robinson, der u.a. bei den Jazzikonen Yusef Lateef und Archie Shepp Musik studierte und als gefragter Sessionmusiker von Avant-Garde bis Rock, von Klassik bis Jazz Genreübergreifend agiert und seit mehreren Jahren mit Kelvin zusammenarbeitet. Die Group wird komplettiert von dem kolumbianischen Ausnahme-Perkussionisten Javier Reyes, der u.a. bei Carl Craigs Jazzprojekt Tribe
mitwirkte.
Die Kelvin Sholar Group stellt mit ihrer Symbiose aus Elektronik und Jazz den perfekten Liveact für die Verve Club Premiere im Cocoon."
TIP Berlin - german
August 23- September 5, 2007
Neu in Berlin (26): Kelvin Sholar
Der Pianist Kelvin Sholar arbeitete unter anderem in Brasilien,
Griechenland, Japan uns seit einem Jahr in Berlin, Er gewann zahireche
Preise und ist weltweit bei unterschiedlichen Musikproketen engagiert.
Tip: Warumm sind sie nach Berlin gekommen?
Kelvin Sholar: Als Berufsmusiker hatte ich das Angebot bekommen, mit
der Berlinerin Joy Denalane auf Tour zu gehen. Dabei hatte ich, nach
einigen Kurzaufenthalten in Berlin zuvor, die Gelegenheit, die Stadt
endlich einmal richtig kennenzulernen. Für Künstler ist diese kreativ
und preiwerte Stadt ideal. Außerdem habe ich mich in eine schöne
Berlinerin verliebt.
Tip: Was hat sie an Berlin überrascht?
Sholar: Es gibt hier ein hohes Maß an sozialer verantwortung, die man
so nicht in New York findet. Und so viele Opern. außerdem ist Berlin
sehr grün und fahrrahfahrer-freundlich. Die vielen verschiedenen
ethnien und kulturen, die hier leben, ermöglichen zudem jedem, ganz er
selbst zu sein.
Tip: Was haben sie uns mitgebracht?
Sholar: Nachdem ich ständig durch die welt gereist bin und über 75
plattenaufnahmen in den bereichen jazz, klassik, techno und hiphop
gemacht habe, bringe ich ein musikverständnis mit, der keine
stilistischen grenzen kennt.
Tip: Was würden sie hier gerne ändern?
Sholar: Das hier existierende konzept von kunst und unterhaltung. Ich
würder gerne einen multimedialen raum etablieren, im dem sich musik,
bildende kunst, moderner tanz und medien themenbezogen miteinander
verbinden.
Tip: Beschreiben sie Berlin mit fünf wörtern, bitte!
Sholar: Bohemian seele bestimmt digitalen intellekt.
Tip: Was vermissen sie hier?
Sholar: Meine langjährigen freunde und meine familie.
Tip: Wo trifft man sie tagsüber?
Sholar: Auf dem weg vom oder zum flughafen. Auf der suche nach
interessanter musik in seconhandplattenladen Comeback records in
Neukölln. Beim mittagessen in Schöneberger cafe Bilderbuch. Oder beim
sushi-essen in Aki Tatsu in Kreuzberg. Am allermeisten aber beim
klavierüben oder komponieren zu hause.
Tip: Wo trifft man sie nachts?
Sholar: Ich gehe gerne zum essen ins Silberstein oder schaue mir im
Sony Center englischsprachige filme an, gehe im Misalsa Salsa tanzen,
höre jazz beziehungsweise elektronik in A-train, Quasimodo, Oxident,
B-flat, der Bebop Bar und dem 103. Wenn ich nicht ausgehe, sitze ich
bis morgens um sechs hinter meinem laptop und arbeite an einer neuen
show oder platte.
Tip: Welchen Berliner würden sie gerne kennenlernen?
Sholar: John F. Kennedy
Tip: Ein rat an die Berliner, bitte!
Habt keine angst, englisch zu sprechen. Seid stolz auf diese
wundervolle stadt. Schätzt eure museen. Und repektiert die künster all
metiers.
Aufgezeichnet von Eva Apraku
ATRANE May 2009
Kelvin Sholar ist einer der wenigen Musiker, die überhaupt die Kapazitäten
besitzen, Jazz, Klassik, Blues, karibische und elektronische Musik zu
bedienen. In den letzten Jahren spielte und machte er zahlreiche
Aufnahmen mit Gruppen und Künstlern wie Francesco Tristano, Mary J.
Blige, Tribe, Kevin Jones, Tenth World, Carl Craig, Lcd Soundsystem,
Correy Harris, Sangoma Everette und Moritz von Oswald. Er spielte bereits
Stücke von Stravinsky und kreierte aufregende neue Techno Versionen
von Beethoven, Mozart, Schoenberg und andere. Sholar ist ein
gerngesehener Gast bei internationalen Fernsehshows und Web-
Sendungen. Hinzu kommt, dass er vom berühmten amerikanischen
Regisseur Spike Lee interviewt und gefilmt worden ist.
Kevin Sholar und seine Gruppe werden im A-Trane spannende neue Musik
von ihren letzten Live-Aufnahmen präsentieren, bei dem sie den Techno
Produzenten Carl Craig gefeaturt haben. Der Meister Saxophonist Wendell
Harrison aus Detroit wird an diesem Abend ebenfalls mit dabei sein. Er
spielte bereits mit Jazzgrößen wie Sarah Vaughn, Ella Fitzgerald, Joe
Henderson, Grant Green und Sun Ra.
Spex Magazine April 2009
Kelvin Sholar. Wer von Carl Craig als seine »musikalische rechte Hand«
bezeichnet wird, hat es eigentlich längst geschafft. Der aus Detroit
stammende Komponist und Jazz-Pianist Kelvin Sholar hat sich diesen Ruf
als langjähriger Mitarbeiter C2s zu Recht verdient, natürlich ist er aber
auch abseits der Kollaborationen mit Craig als Musiker und Autor äußerst
erfolgreich. Gemeinsam werden beide im April einen besonderen Abend
im Club Tausend Berlin gestalten: im Rahmen der Veranstaltungsreihe
Verve Club, über die wir kürzlich im Zusammenhang von »Spex meets
Verve« informierten, spielen Sholar und Craig eigene Kompositionen und
Interpretationen verschiedener Jazz-Klassiker.
Mit Sholars Band (bestehend aus der Berliner Sängerin Silvia Marbo, dem
amerikanischen Bassisten Jonathan Robinson und dem kolumbianischen
Drummer Javier Reyes) werden in zwei verschiedenen Sets zum einen
Sholars und Craigs Stücke in Akustik-Fassungen präsentiert, das zweite
Set elektrifiziert die Arrangements schließlich und überführt sie in ein
tanzbares Setting. Dabei sollen auch Jazz-Klassiker von Miles Davis Live
interpretiert werden.
Jazzecho April 22 2009
Carl Craig im Verve Club
Das wird voll. Am kommenden Dienstag steht eines der Szene-Events
dieses Frühjahrs an. Denn am 28.April geben sich im Verve-Club im
Tausend am Schiffbauerdamm 11 gleich eine ganze Reihe hochkarätiger
Künstler die Ehre. Auf der Bühne wird Carl Craig erwartet, Techno-House-
Pionier und einer der besten Remixer und Electronic-Freaks, der zur Zeit
international den Ton angibt.
Carl Craig wird zusammen mit dem Komponisten und Pianisten Kelvin
Sholar, den er gerne als seine "rechte Hand, in musikalischer Hinsicht"
bezeichnet, und dessen Band auf die Bühne kommen. Die beiden haben in
den vergangenen sechs Jahren in verschiedenen Kontexten live und im
Studio zusammengearbeitet und dafür begeisterte Kritiken geerntet. Etwa
für den Remix des Delia-Gonzalez/Gavin-Russom-Tracks "Revelee", den
das amerikanische Internet-Musikmagazin Pitchfork einen "absoluten
Klassiker" nannte (und der für Carl Craigs Album "Sessions", das bei !K7
Records erschien, noch einmal überarbeitete wurde).
Nun wird Kelvin Sholar am 28. April im Berliner "Verve Club" seine
futuristische Fusion aus Jazz, Klassik und Techno-Musik live
präsentieren. Begleitet wird er von den Mitgliedern seiner neuen
internationalen Band: der Berliner Sängerin Silvia Marbo, dem
amerikanischen Bassisten Jonathan Robinson und dem kolumbianischen
Schlagzeuger/Perkussionisten Javier Reyes. Und diese Band wiederum wird
von Carl Craig und dessen Elektronik verstärkt. Sholar und seine
Gefährten werden an diesem Abend zwei unterschiedliche Sets spielen: ein
rein akustisches und ein elektronisches.
Die Zeit vor, zwischen und nach den beiden Live-Sets werden zwei DJs
vom Münchner Plattenlabel Compost überbrücken: Alif Tree und Michael
Reinboth. Der Franzose Alif Tree gilt als ein Alchemist elektronischer
Musik. Sein erstes Compost-Album "French Cuisine" beispielsweise
schoss 2006 in Gilles Petersons Worldwide-Charts (BBC) gleich in die Top
10 hoch. Der zweite Gast-DJ des Abends ist Compost-Records-Gründer
Michael Reinboth himself, seines Zeichens DJ, Musikjournalist,
Organisator von Club-Abenden, A&R-Experte, Produzent, Fußballfan und
leidenschaftlicher Vinylsammler. In den vierzehn Jahren, die er nun schon
im Musikbusiness aktiv ist, hat er bei Compost Records über 300
Scheiben und mehr als 2000 Songs herausgebracht. Und
Ermüdungserscheinungen kann man bei ihm noch immer nicht
feststellen.Viel heiße Ware also im Verve Club, der hippe Abend ist bis in
die frühen Morgenstunden garantiert.
Berliner Abendblatt
Oktober 10-17 2007
Unter Herbie Hancocks Poster
Der Jazzpianist Kelvin Sholar gastiert am Sonntag im Raw-Tempel
Friedrichshain. ,,Ich habe keine Lust fur Tische und Stuhle zu spielen”,
sagt der Pianist und Komponist Kelvin Sholar aus New York. ,,Das
Publikum soll mitten im Geschehen sein, so als wenn ein Kirchenchor
singt.”
Der amerikanische Jazzpianist, dem der Ruf ungebremster Spielfreude
vorauseilt, kommt am Sonntag, 14. Oktober, ins Ambulatorium des Raw-
Tempel an der Revaler Strasse 99. Dort will er auch bei der
Veranstaltungesreihe ,, W(h)at is jazz?’’ wieder einmal seine Zuhörer von
den Stuhlen reißen.
Sholars erste musikalischen Erfahrungen reichen bis in den Mutterleib
zurück. ,,Meine Mutter spielt Klavier, mein Vater Gitarre und Bass’,
erläutert er. Sie traten gemeinsam mit Sholars Grossmutter in Kirchen
rund um Detroit auf. Und seine erste richtige Erinnerung an musikalische
Vorbilder reicht in den Probekellar seines Onkels zurück, einem Drummer,
wo der kleine Kelvin am liebsten unter einem Poster von Herbie Hancock
schlief. ,,So hat mich die kirchliche wie weltliche Musik gleichermassen
geprägt.
Und bereits bevor er die erste Klavierstunde erhalten hatte, fühlte sich der
Schuljunge Kelvin berufen zu komponieren. ,,Ich hatte so viele Sachen im
Kopf, für die ich nie passenden Worte fand. Aber wann ich Music horte,
verstand ich alles, auch ohne Worte. Und diesen Kosmos an Wissen wollte
ich selber zum Ausdruck bringen.’’
Wahrend Sholar noch in der High School Band spielte, treib ihm sein erster
namhafter Lehrer- der Trompeter Marcus Belgrave- die jugendlichen
Flausen aus. ,,Er zeigte mir, wie wichtig Tradition ist. Ich wollte immer nur
mein Ding spielen” , so Sholar. ,,Doch Text und Tempo eines Stücks darf
man nicht ignorieren, sondern muss das auch mit dem Instrument
mitteilen.”
Aber Sholar war ein guter Schüler, andere Musiker wurden auf ihn
aufmerksam. Er kann inzwischen auf Auftritte mit Größen zurückblicken
wie George benson, Branford Marsalis und Randy Crawford. Sogar
Regisseur Spike Lee hat Sholar bereits vor die Kamera geholt. Und seit der
Jazzpianist 1997 nach New York umsiedelte, kümmert er sich vor allem
um seine eigenen Projekte: Neben zahlreichen Tourneen um den halben
Globus sind das vor allem seine Kompositionen: Musikalische ist sholar
für alle Einflusse offen. Computer-Sound kann bei ihm ebenso
vorkommen wie Instrumentalstücke in guter alter Ragtime-Manier.
Seine Alben zeichen sich durch eine breite Besetzung aus die manchmal
um Sprechgesang, manchmal um einen Sampler bereichert werden. Das
Ergebnis klingt wie eine Neuauflage vom alten Herbie Hancock Sound,
durchzogen mit Funkadelic-einflüssen und Klägen der frühen Siebziger,
wobei das Ganze ästhetisch dem Hip-Hop der Neunziger verpflichtet ist.
Kurzum, sholars Musik is verwegen und abenteuerlich, bisweilen zu weit
weg von der moder Musik- aber dafür intelligent und geistreich, voll
spielfreude und Innovation.
Und in RAW-Tempel gibt Kelvin Sholar ab 21 Uhr ein Solo-Konzert, bei
dem sicher auch die Tische und stuhle nicht still stehen werden. DVS